Die Margarita zählt zu den bekanntesten Cocktails weltweit und verkörpert den Geschmack Mexikos in einem Glas. Der erfrischende Mix aus Tequila, Limettensaft und Orangenlikör, serviert in einem Glas mit Salzrand, ist die perfekte Balance zwischen süß, sauer und würzig. Seit seiner Entstehung in den 1930er oder 40er Jahren hat dieser Cocktail nicht nur die Bars Mexikos erobert, sondern ist zu einem internationalen Symbol für Sommerfeeling und mexikanische Gastfreundschaft geworden.
Was die Margarita so besonders macht, ist ihre Vielseitigkeit. Die klassische Variante wird entweder „on the rocks“ (über Eis) oder „frozen“ (mit zerstoßenem Eis gemixt) serviert, doch mittlerweile gibt es unzählige kreative Abwandlungen mit Früchten wie Erdbeere, Mango oder exotischen Gewürzen. Trotz aller Experimentierfreude bleibt der Kern des Getränks unverändert: hochwertiger Tequila als Basis, der dem Cocktail seinen charakteristischen Geschmack verleiht und ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der mexikanischen Trinkkultur macht.
Grundzutaten: Tequila (100% Agave), Limettensaft und Triple Sec oder Cointreau
Ursprung: Mexiko, vermutlich in den 1930er/40er Jahren entstanden
Serviervorschlag: Im mit Salz umrandeten Glas, entweder klassisch mit Eiswürfeln oder als Frozen Margarita
Die Geschichte des Margarita Cocktails: Von Mexiko in die Welt
Die Ursprünge des Margarita Cocktails führen uns in die 1930er und 1940er Jahre nach Mexiko, wo mehrere Bartender die Erfindung dieses erfrischenden Tequila-Getränks für sich beanspruchen. Die klassische Mischung aus Tequila, Limettensaft und Orangenlikör überschritt schnell die mexikanischen Grenzen und eroberte in den 1950er Jahren die Bars der USA, wo sie sich als beliebte Cocktail-Kreation etablierte. Mit der Einführung von Frozen Margaritas und zahlreichen Geschmacksvariationen entwickelte sich das Getränk in den folgenden Jahrzehnten zu einem internationalen Phänomen, das heute auf Cocktailkarten weltweit zu finden ist. Die Margarita symbolisiert wie kaum ein anderes Getränk die mexikanische Trinkkultur und hat sich mit ihrer perfekten Balance aus süß, sauer und salzig zu einem der meistbestellten Cocktails der Welt entwickelt.
Klassische Margarita Rezepte: Die perfekte Balance von süß und sauer
Die klassische Margarita besticht durch ihre perfekte Balance zwischen süßer Agavennote des Tequilas und der erfrischenden Säure der Limetten. Bei der Zubereitung kommt es besonders auf das Verhältnis der Zutaten an – traditionell verwendet man zwei Teile Tequila, einen Teil Triple Sec oder Cointreau und einen Teil frisch gepressten Limettensaft. Die Qualität des Tequilas spielt eine entscheidende Rolle, wobei ein hochwertiger Blanco oder Reposado Tequila das Geschmackserlebnis deutlich verbessern kann. Der Salzrand, der oft mit einer Limettenscheibe am Glas angebracht wird, ergänzt das Geschmacksprofil durch eine würzige Note und verstärkt den Kontrast zwischen süß und sauer. Wer seine Margarita perfektionieren möchte, sollte stets frische Limetten verwenden und auf fertige Mischungen verzichten, denn nur so entfaltet sich das authentische Aroma dieses mexikanischen Klassikers.
Klassisches Margarita-Verhältnis: 2 Teile Tequila, 1 Teil Triple Sec/Cointreau, 1 Teil frischer Limettensaft
Bester Tequila: Blanco oder Reposado für authentischen Geschmack
Wichtigster Tipp: Immer frisch gepresste Limetten verwenden, keine Fertigmischungen
Margarita Variationen: Kreative Twists des beliebten Tequila-Getränks

Die klassische Margarita bildet die perfekte Grundlage für zahlreiche kreative Variationen, die das Tequila-Getränk immer wieder neu erfinden. Fruchtige Versionen wie Erdbeer-, Mango- oder Wassermelonen-Margaritas bringen exotische Aromen ins Glas und sorgen für farbenfrohe Akzente auf jeder Cocktailparty. Während spicy Margaritas mit Jalapeño oder Chili einen interessanten Kontrast zum süßen Grundcharakter des Getränks bieten, experimentieren Bartender auch mit Kräutern wie Basilikum oder Rosmarin für aromatische Interpretationen. Rauchige Varianten mit Mezcal anstelle von Tequila oder gefrorene Margaritas als erfrischende Slush-Drinks zeigen, wie vielseitig dieses mexikanische Kultgetränk tatsächlich ist.
Frozen Margarita vs. On the Rocks: Welche Serviermethode passt zu dir?
Die Entscheidung zwischen einem Frozen Margarita und einer Variante On the Rocks ist mehr als nur eine Geschmacksfrage. Während der Frozen Margarita mit seinem cremigen Slush-Eis-Charakter an heißen Sommertagen für erfrischende Abkühlung sorgt, überzeugt die On-the-Rocks-Variante Puristen mit ihrem intensiveren Geschmacksprofil, da das Getränk weniger verwässert wird. Die eisgekühlte Version eignet sich besonders für diejenigen, die den reinen Tequila-Limetten-Geschmack schätzen und Wert auf die traditionelle Servierart legen. Letztendlich hängt die Wahl der perfekten Serviermethode deines Margaritas davon ab, ob du einen erfrischend-frostigen Drink bevorzugst oder die Intensität der klassischen Variante mit klaren Eiswürfeln genießen möchtest.
- Frozen Margaritas bieten eine cremige Textur und stärkere Kühlung.
- On the Rocks bewahrt das intensivere Geschmacksprofil des Tequilas.
- Die klassische Version mit Eis gilt als traditionellere Serviermethode.
- Die Wahl hängt von persönlichen Vorlieben und der Jahreszeit ab.
Die besten Tequilas für einen authentischen Margarita-Genuss
Für einen perfekten Margarita ist die Wahl des richtigen Tequilas entscheidend, wobei nur 100% Agave-Produkte wirklich authentischen Geschmack garantieren. Besonders beliebt für klassische Margaritas sind Blanco Tequilas wie Olmeca Altos, Espolòn oder Patrón Silver, die mit ihren frischen, klaren Noten das Limettenaroma ideal ergänzen. Wer seinem Cocktail mehr Komplexität verleihen möchte, kann zu einem Reposado Tequila greifen, der durch seine Lagerung in Eichenfässern sanfte Vanille- und Karamellnuancen mitbringt. Die Preisklasse von 25 bis 40 Euro bietet die beste Balance zwischen Qualität und Preis für einen gelungenen Margarita, wobei günstigere Mixto-Tequilas mit nur 51% Agaveanteil vermieden werden sollten. Die ultimative Geschmackserfahrung bieten kleine Chargen-Tequilas wie El Tesoro oder Fortaleza, die mit traditionellen Methoden hergestellt werden und den Margarita auf ein neues Niveau heben.
Tequila-Fakten für Margaritas: Verwenden Sie ausschließlich 100% Agave Tequila, vorzugsweise Blanco oder Reposado.
Empfohlene Marken: Olmeca Altos, Espolòn, Patrón Silver, Herradura Reposado oder El Tesoro.
Preis-Leistungs-Tipp: Qualitäts-Tequilas zwischen 25-40 € bieten das beste Geschmackserlebnis für Margaritas.
Margarita Getränke für besondere Anlässe: Von der Party bis zum Date
Die Margarita ist ein wahrhaft vielseitiges Getränk, das sich perfekt für alle Arten von besonderen Anlässen anpassen lässt. Für größere Feiern können Sie einen Margarita-Brunnen oder eine große Bowle vorbereiten, während für ein romantisches Date individuell garnierte Gläser mit hochwertiger Tequila-Basis und frisch gepressten Limetten den perfekten Eindruck hinterlassen. An kälteren Abenden bietet sich auch eine wärmende Variante der Margarita an – serviert in vorgewärmten Gläsern mit einer dezenten Zimt-Note und Honig statt Zucker für eine besondere Geschmacksnote.
Gesundheitsbewusste Margarita Alternativen: Weniger Kalorien, voller Geschmack

Für Genießer, die auf ihre Figur achten, bieten gesundheitsbewusste Margarita-Varianten eine willkommene Alternative zum klassischen, kalorienreichen Cocktail. Durch die Verwendung von frischen Zitrusfrüchten anstelle zuckerhaltiger Limonaden und Sirupe lässt sich der Kaloriengehalt deutlich reduzieren, ohne Abstriche beim Geschmack machen zu müssen. Agavennektar oder Stevia können als natürliche Süßungsmittel den üblichen Zucker ersetzen und verleihen dem Getränk eine angenehme Süße bei geringerem Kaloriengehalt. Besonders beliebt sind auch Margaritas mit frischen Früchten wie Erdbeeren oder Wassermelone, die nicht nur weniger Kalorien haben, sondern zusätzlich mit Vitaminen und Antioxidantien punkten.
- Frische Zitrussäfte statt zuckerhaltiger Mischungen verwenden
- Natürliche Süßungsmittel wie Agavennektar oder Stevia einsetzen
- Frische Früchte für zusätzlichen Geschmack und Nährwerte integrieren
- Auf hochprozentige Liköre verzichten und Alkoholgehalt reduzieren
Margarita Zubehör: Von Gläsern bis Salzrändern für das perfekte Getränkerlebnis
Für den authentischen Margarita-Genuss sind die richtigen Accessoires unverzichtbar, allen voran das klassische Margarita-Glas mit seinem charakteristischen breiten Rand. Der salzige Glasrand, idealerweise aus grobkörnigem Meersalz, bildet den perfekten Kontrast zur süß-sauren Komposition des Cocktails und lässt sich einfach herstellen, indem man den Glasrand mit Limettensaft befeuchtet und dann in Salz taucht. Ein hochwertiger Cocktail-Shaker aus Edelstahl sorgt für die optimale Vermischung der Zutaten und die richtige Temperatur, während eine Limettenpresse die frische Saftgewinnung erleichtert und sicherstellt, dass keine wertvollen ätherischen Öle verloren gehen. Nicht zu vergessen sind dekorative Elemente wie Limettenscheiben oder kleine Papier-Sonnenschirme, die dem mexikanischen Klassiker den letzten Schliff verleihen und das Margarita-Erlebnis auch optisch abrunden.
Häufige Fragen zu Margarita Getränk
Welche Zutaten gehören in einen klassischen Margarita Cocktail?
Ein klassischer Margarita besteht aus drei Hauptzutaten: Tequila, Triple Sec (oder Cointreau als höherwertige Alternative) und frisch gepresster Limettensaft. Das typische Mischungsverhältnis beträgt 2:1:1 oder 3:2:1. Für den Salzrand wird der Glasrand mit Limettensaft befeuchtet und in grobes Meersalz getaucht. Der Mixdrink kann auf Eis (on the rocks) oder ohne Eis (straight up) serviert werden. Für Frozen Margaritas werden die Zutaten mit zerstoßenem Eis gemixt. Wichtig für einen authentischen Cocktail ist die Verwendung von 100% Agaven-Tequila, idealerweise Blanco oder Reposado, der dem mexikanischen Klassiker seinen charakteristischen Geschmack verleiht.
Was ist der Unterschied zwischen einer klassischen und einer Frozen Margarita?
Der Hauptunterschied liegt in der Textur und Serviertemperatur. Der klassische Margarita wird durch Schütteln der Zutaten mit Eiswürfeln zubereitet und dann entweder in ein mit Eis gefülltes Glas abgeseiht (on the rocks) oder ohne Eis serviert (straight up). Der Drink behält dabei seine flüssige Konsistenz. Die Frozen Variante hingegen wird im Mixer mit zerstoßenem Eis zu einer sorbetartigen Textur püriert, was einen cremigeren Trinkgenuss ergibt. Geschmacklich ist die gefrorene Version oft etwas milder und süßer, da die Eispartikel den intensiven Tequila-Geschmack leicht verwässern. Der klassische Cocktail bietet dagegen ein ausgewogeneres Aromenprofil mit deutlicheren Noten des Agavenschnapses und der Zitrusfrucht.
Welches Glas eignet sich am besten für einen Margarita?
Das traditionelle Margarita-Glas hat eine charakteristische, nach oben geöffnete doppelte Kelchform mit breitem Rand für den Salzkranz und einem schlanken Stiel. Dieses spezielle Trinkgefäß eignet sich besonders für die klassische Variante „straight up“. Für „on the rocks“ Zubereitungen werden oft Tumbler oder Old-Fashioned-Gläser bevorzugt, da sie mehr Platz für Eiswürfel bieten. Frozen Margaritas serviert man typischerweise in größeren Cocktailschalen oder Hurricane-Gläsern, um der sorbetartigen Konsistenz gerecht zu werden. In authentischen mexikanischen Bars wird der Mixdrink auch häufig in breiten Champagnerschalen präsentiert. Bei der Glaswahl sollte auf jeden Fall genügend Platz für den typischen Salzrand eingeplant werden, der zum vollständigen Geschmackserlebnis des Agavenklassikers beiträgt.
Wie bereitet man den perfekten Salzrand für einen Margarita zu?
Für einen perfekten Salzrand sollte zunächst grobes Meersalz oder spezielles Cocktailsalz auf einen flachen Teller gegeben werden. Anschließend wird der Glasrand mit einer Limettenspalte umfahren, um ihn leicht zu befeuchten – dieser Schritt ist entscheidend, da er als „Klebstoff“ für das Salz dient. Das angefeuchtete Glas wird dann im 45-Grad-Winkel in das Salz getaucht und vorsichtig gedreht, bis sich eine gleichmäßige Salzschicht nur an der Außenseite des Randes gebildet hat. Für eine saubere Optik sollte überschüssiges Salz sanft abgeklopft werden. Wichtig ist, dass das Salz ausschließlich außen am Glas haftet, damit der Genießer selbst entscheiden kann, ob er beim Trinken des Cocktails das Salz mit aufnehmen möchte. Bei Varianten des mexikanischen Mischgetränks kann man experimentieren und das Salz mit Limettenzesten oder Chilipulver aromatisieren.
Welche Tequila-Sorte eignet sich am besten für einen Margarita?
Für einen hochwertigen Margarita empfiehlt sich ein 100% Agaven-Tequila, wobei Blanco (ungelagert) oder Reposado (bis zu einem Jahr gereift) die besten Optionen darstellen. Blanco-Tequila bringt frische, klare Agavenaromen in den Mixdrink und lässt die Zitrustöne gut zur Geltung kommen. Reposado verleiht dem Cocktail durch seine kurze Fassreifung zusätzliche Komplexität mit sanften Vanille- und Holznoten. Von minderwertigen „Mixto“-Tequilas, die nur zu 51% aus Agave bestehen müssen, sollte für ein authentisches Geschmackserlebnis abgesehen werden. Añejo (länger gereift) ist für Margaritas weniger geeignet, da seine komplexen Aromen im Mixgetränk verloren gehen. Die Wahl des Agavenschnapses sollte auch zur Variante passen – für fruchtige oder Frozen Margaritas eignet sich ein Blanco besonders gut, während ein Reposado klassischen Rezepturen eine angenehme Tiefe verleiht.
Welche Variationen des Margarita Cocktails sind besonders beliebt?
Neben dem klassischen Rezept erfreuen sich zahlreiche fruchtige Abwandlungen großer Beliebtheit. Die Mango Margarita besticht durch ihre tropische Süße, während die Erdbeer-Variante besonders im Sommer ein Renner ist. Die Spicy Margarita mit Jalapeño oder Chilipulver bietet einen aufregenden Kontrast aus Schärfe und Säure. Die Blue Margarita erhält durch Blue Curaçao ihre auffällige Farbe und einen zusätzlichen Orangengeschmack. Für Liebhaber intensiver Aromen gibt es den Mezcal Margarita, bei dem der rauchige Agavenschnaps dem Mixgetränk eine komplexe Note verleiht. Tommy’s Margarita ersetzt den Orangenlikör durch Agavensirup und gilt als modernerer Klassiker. Besonders luxuriös ist die Cadillac Margarita mit Premium-Tequila und Grand Marnier als Topping. Diese Vielseitigkeit macht den mexikanischen Cocktail zu einem der wandlungsfähigsten Drinks der Barkultur.
